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Ein Kind hilft beim backen, dank dem Lernturm

Häufige Fragen zum Lernturm / Learning Tower

Learning Tower und Lernturm, wo ist der Unterschied?

Zwischen dem Learning Tower und dem Lernturm besteht im Grunde kein Unterschied. Beide Modelle beschreiben die Hochstellvorrichtung für Kleinkinder, die in der Küche aufgestellt wird. Wer also nach einem solchen Lernturm sucht, wird unter Learning Tower das gleiche Konzept vorfinden, auch wenn die optische Gestaltung sich ein wenig unterscheiden kann.

Der Grundgedanke bleibt bei beiden bestehen. Diese Hochstehvorrichtung für Kinder wird von Anbietern unter beiden Namen veröffentlicht und entspricht den Leitlinien der Montessori-Pädagogik. Beim Lernturm oder Learning Tower handelt es sich also um identische Hochstehvorrichtungen für Kinder aus Holz.

Warum ein Learning Tower?

Insbesondere kleine Kinder sind neugierig und möchten die Welt erkunden. Für die Eltern stellt dies oft eine Herausforderung dar. Es entwickelt sich eine Situation, in der das Essen zubereitet werden soll und die Kinder gleichzeitig das Geschehen verfolgen wollen. Beides unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer leicht. Dank dem Lernturm hat das Kind nun die Möglichkeit, direkt zuzuschauen oder auch mitzumachen.

Der Learning Tower kann in der Küche oder dem Bad aufgestellt werden. Gemüse abwaschen oder beim Plätzchen backen helfen, dank des Learning Towers steht das Kind im Mittelpunkt und kann zuschauen oder einfach in Aktion gehen. Dabei kann es selbstständig in den Lernturm hinein oder auch wieder herauskrabbeln.

Learning Tower, ab wann / mit wie viel Jahren bietet sich ein Lernturm an?

Das Einstiegsalter für den Lernturm hängt von der individuellen Entwicklung des Kindes ab. Das Kind sollte bereits stehen können, denn dafür ist der Learning Tower konzipiert. In kurzer Zeit lernen die Kleinen bereits das Klettern, und so stellen die wenigen Stufen im Grunde kein Hindernis dar. Gleichzeitig motiviert der Lernturm auch, sodass sich die Kleinen herausgefordert fühlen und eigenständig lernen.

Eltern sollten diesen Punkt bedenken. Ein Hinein-Helfen wäre ein falsch verstandener Punkt, denn der Ansatz der Montessori-Pädagogik besteht vor allem in dem Gedanken "Hilf mir, mir selbst zu helfen." Der Learning Tower stellt bereits diese Hilfe dar.

In welchem Zusammenhang steht der Lernturm mit der Montessori Pädagogik?

Die Montessori-Pädagogik verfolgt einen klaren Ansatz. Beachtet wird der Zeitpunkt vom Kleinkind bis hin zum jungen Erwachsenen. Das Kind wird als Gestalter seiner Welt angesehen. In diesem Kontext wird das Kind in seinem Entdeckerfreude und Lernfähigkeit unterstützt. Es gilt, Lernprozesse individuell zu fördern. Hierbei kommt auch die jeweilige Entwicklung des Kindes zum Tragen.

Kinder entwickeln sich in unterschiedlichen Phasen. Der Lernturm stellt nicht nur das Angebot dar, beim täglichen Geschehen mitzuwirken, sondern fördert durch das Hochklettern demnach auch die Bewegungsfähigkeit. "Hilf mir, mir selbst zu helfen" - wird hier perfekt umgesetzt.

Kann man einen Learning Tower selber bauen?

Mit etwas Geschicke kann der Learning Tower auch selbst gebaut werden. Der Vorteil liegt in den günstigen Kosten. Nachteilig ist der eigene Aufbau für jeden, der keine Erfahrung im Umgang mit Holz hat. Bei der Planung und Umsetzung sollte immer beachtet werden, dass der Lernturm eine geschlossene Umrandung enthält. Somit kann die Sicherheit des Kindes gewährleistet werden.

Da hier mit Holz gearbeitet wird, verlangt jeder Arbeitsschritt Sorgfalt. Es dürfen keine Schrauben abstehen, die Oberfläche muss glatt und geschmeidig sein. Insbesondere das Konzept selbst kann zur Herausforderung werden. Hier bietet es sich an, einen Learning Tower nach einer Anleitung zu bauen, die bereits erprobt ist.